Genuss-Menü - Restaurant "Prism"

Gerichte aus der Levante-Küche und israelische Weine: Im Mai erlebten wir ein fernöstlich inspiriertes Genuss-Menü. Wir waren zu Gast im „Prism“ in Berlin.

Text und Bild: Laura Lackas


Kulinarik

Die Stimmung ist irgendwie lauschig als wir das kleine und noch recht junge Lokal in der Fritschestraße betreten. Die Tische sind zurückhaltend aber elegant eingedeckt und hinter dem Tresen wird der Aperitif – Arak mit Cranberrysaft – vorbereitet.
Während die Gäste sich leise unterhalten, sind die Vorbereitungen in der Küche in vollem Gang. Gemeinsam mit ihrem Team zaubern das Paar aus Küchenchef Gal Ben-Moshe und Sommelière Jacqueline Lorenz, die erst kürzlich zum Berliner Meisterkoch und zur Berliner Gastgeberin des Jahres nominiert wurden, an diesem Abend sechs abwechslungsreiche Gänge plus Amuse Gueule und Pre-Dessert. 
Nach einem kleinen Gruß aus der Küche mit verschiedenen Broten, Schinken und Pasten starten wir im Amuse Gueule mit einem Tatar von Thunfisch mit Avocado und unreifer Mandel. Alle, die schon vorher einmal im Prism gegessen haben, erkennen sofort die Handschrift von Ben-Moshe: Ausbalancierte Aromen und Einflüsse aus der Levante-Küche, die gerade viele Restaurants in Europa erobert; gepaart mit europäischen Nuancen.
Die Vorspeise zeigt einmal mehr, dass ein wirklich guter Teller im Prism weder Fleisch noch Fisch braucht: Die Aubergine wurde über dem offenen Feuer geröstet und mit Gurke, Nussbutter und Labaneh serviert. Das rauchige Aroma des Gemüses mischt sich mit der Frische der Gurke und der leicht sauren Note des arabischen Joghurts – einfach lecker!
Die Fusion der Aromen aus Nah und Fern zieht sich an diesem Abend durch alle Gerichte. Als nächstes präsentiert uns das Team um Ben-Moshe unser Ruppiner Weidelamm als Tatar mit Austern und Apfel, gefolgt von Wolfsbarsch mit Zucchini, Kamille und Jameed – einem Käse aus getrocknetem Labaneh. Für viele ist dieser Teller der Höhepunkt des Abends, doch auch die nächsten Gänge können mithalten!
Nach einer trocken gereiften Mieral Taube mit Gariguette-Erdbeeren und der arabischen Gewürzmischung Baharat folgt ein weiteres Highlight des Abends: Kebab Bil Karaz vom Ruppiner Weidelamm. Das Fleisch serviert Ben-Moshe mit Fettrand und Senfkörnern auf einer fruchtigen Kirschsauce, was dem Gericht einen besonderen Twist verleiht.
Der Wein zum Lamm ist ein Carignan, der den Teller mit seiner zwar schweren aber gleichzeitig beerig-fruchtigen Note perfekt begleitet. Der Rotwein stammt – wie alle Tropfen des Abends – aus Israel; genauer von der Recanati Winery. Präsentiert werden die Weine beim Genuss-Menü durch den Kellermeister Gil Shatsberg, der zu jedem Glas eine Anekdote im Gepäck hat.
Was könnte diesen Abend also noch besser abrunden, als ein gutes Dessert? Zwei gute Desserts! Nach einem unglaublich leckeren Pre-Nachtisch, den Ben-Moshe in Form eines Mispel-Sorbets – fein abgeschmeckt mit schwarzer Olive und Pistazie – reicht, wird es im eigentlichen Dessert noch mal richtig innovativ: Ein Rosen-Vanille-Eis, kombiniert mit San Marzano-Tomaten und Miso. Dieser Teller ist erst etwas zu verrückt, dann aber auf seine ganz eigene Art irgendwie lecker und vor allem: anders…
Anders. Das ist wohl ohnehin das Wort, das dieses Restaurant sehr gut beschreibt. Im Prism mischt sich das Herz der Levante-Küche mit europäischen Einflüssen. Das Ergebnis ist abwechslungsreich und vielseitig. Eben nie langweilig!

 

Amuse Gueule: Tatar vom Thunfisch mit Apfel, Avocado und unreifer Mandel

 

1. Gang: Über dem offenen Feuer geröstete Aubergine mit Gurke, Nussbutter und Labaneh

 

2. Gang: Tatar vom Ruppiner Weidelamm mit Austern und Apfel

 

 

3. Gang: Wolfsbarsch mit arabischer Zucchini, Kamille und Jameed

 

4. Gang: Trocken gereifte Mieral Taube mit Gariguette-Erdbeeren und Baharat

 

5. Gang: Kebab bil Karaz vom Ruppiner Weidelamm

 

Pre-Dessert: Mispel-Sorbet und Mispel mit schwarzer Olive und Pistazie

 

Dessert: San Marzano-Tomate, Vanille, Rose und Miso

 

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